DNA-Nachweise für Artenschutzgutachten

Planungsrisiken senken, Feldaufwand reduzieren, Nachweislücken schließen.

AIM.science liefert die molekulare Nachweisebene: Laboranalytik, Sequenzierung, Bioinformatik und gutachtenfähige Dokumentation. Fachliche Bewertung, Maßnahmenableitung und gutachterliche Verantwortung bleiben vollständig bei Ihrem Büro. DNA macht Ihr Gutachten belastbarer, es ersetzt die klassische Kartierung nicht.

Praxisbeispiele ansehen
Ergebnisse in 5–15 Werktagengutachtenfähige Dokumentationkein Mindestvolumen
Ihr Nutzen

Warum Ihre Auftraggeber für DNA-Nachweise zahlen

DNA ersetzt keine klassische Kartierung und ist in Deutschland für die meisten Fragestellungen noch nicht vorgeschrieben. Trotzdem lohnt sich der Einsatz an drei klar abgrenzbaren Stellen: Planungsrisiken senken, Feldkosten reduzieren und Nachweise liefern, die klassisch nicht möglich sind. AIM.science übernimmt dabei die Analytik im Hintergrund.

Einsatzbereiche

Artenschutzprüfung (saP)FFH-VerträglichkeitsprüfungFledermausmonitoringAmphibiennachweisGewässerbewertung (WRRL)EingriffsregelungUVP-BegleitungRenaturierungs- & ErfolgskontrolleHabitatbewertungInvasive-Arten-ScreeningBodenbiodiversitätESG-Biodiversitätsmonitoring
Mehrwert für Ihre Auftraggeber

Planungsrisiken reduzieren

Ein später Nachweis einer übersehenen geschützten Art kostet mehr als die gesamte DNA-Analyse: Nachkartierung, Baustopp, Saisonverlust, Umplanung. DNA reduziert das Falsch-Negativ-Risiko bei schwer erfassbaren Arten und stärkt die gutachterliche Aussage gegenüber Behörden und Auftraggebern.

Feldaufwand und Kosten senken

Die Einsparung liegt nicht im Laborpreis, sondern in wegfallenden Feldterminen, Anfahrten und Spezialistenstunden. Ein Vorscreening klärt günstig, ob eine Vollkartierung nötig ist. Wo klassisch mehrere Begehungen erforderlich sind, genügt oft eine einzige Probe.

Nachweise liefern, die klassisch nicht möglich sind

Kryptische Arten, Larven, morphologisch nicht trennbare Gruppen, Nahrungsspektren aus Kotproben, nicht-invasiver Nachweis ohne Fang oder Störung: Für diese Fragestellungen gibt es keine klassische Alternative mit vergleichbarer Aussagekraft.

Belastbare Ergebnisse

Jede Analyse liefert eine vollständige Methodikbeschreibung mit Marker, Protokoll, Qualitätskontrolle und Nachweisgrenzen. Die Dokumentation ist so aufgebaut, dass sie direkt in Gutachten, Antragsunterlagen und Behördenkommunikation übernommen werden kann.

Die häufigste Frage lautet: Warum soll mein Auftraggeber mehr zahlen? Die Antwort ist simpel: Er zahlt nicht für eine zusätzliche Methode, sondern für ein Gutachten, das schwer erfassbare Artengruppen nachweist, die klassisch regelmäßig übersehen werden. So wird der Konfliktfall vermieden, bevor er entsteht.

Wie die Zusammenarbeit funktioniert

Portfolio erweitern

Von Fledermausnachweis bis Amphibien-eDNA: Beauftragen Sie DNA-basierte Analysen projektbezogen, ohne eigene Infrastruktur aufzubauen.

Sie bleiben Auftragnehmer

AIM.science tritt als Laborpartner im Hintergrund auf. Ihr Büro beauftragt dort, wo ein konkretes Vorhaben es erfordert, ohne Vorabverpflichtung und ohne Mindestvolumen. Kundenkontakt, fachliche Bewertung, Maßnahmenableitung und Gutachtenverantwortung bleiben vollständig bei Ihnen.

Qualitätssicherung

Negativ- und Positivkontrollen, validierte Referenzdatenbanken, dokumentierte Nachweisgrenzen: Wenn Behörden oder Auftraggeber fragen, welches Labor mit welchen Standards arbeitet, haben Sie eine belastbare Antwort.

Wirtschaftlichkeit

Feldaufwand und Kosten sparen

Die Einsparung liegt selten im Laborpreis. Sie entsteht durch wegfallende Feldtermine, weniger Anfahrten, weniger knappe Spezialistenstunden und das vermiedene Risiko eines Planungsstopps durch einen späten Fund.

Situation

Präsenz/Absenz einer geschützten Art im Gewässer

Klassisch

Mehrere nächtliche Begehungen durch Spezialisten im engen Zeitfenster

Mit DNA

Eine Wasserprobe im Erhebungsfenster, Ergebnis in einer Woche

Eingesparte Begehungstermine, Anfahrten, Spezialistenstunden

Situation

Screening vor Vollkartierung

Klassisch

Direkt teure Vollerfassung, auch ohne konkreten Artenverdacht

Mit DNA

Günstiges Vorscreening, Vollkartierung nur noch dort, wo ein Signal vorliegt

Vollkartierung auf notwendige Flächen begrenzt

Situation

Artenbestimmung bei Libellen, Wasserkäfern oder Heuschrecken

Klassisch

Morphologische Bestimmung einzelner Individuen, abhängig von nicht immer verfügbarer Spezialexpertise

Mit DNA

DNA Barcoding an Einzelfunden oder Metabarcoding an Mischproben, Artenliste in einem Analyselauf

Weniger Bestimmungsaufwand, unabhängig von Expertenverfügbarkeit

Situation

Viele Standorte vergleichend erfassen

Klassisch

Je Standort eigener Begehungsaufwand und gesonderter Termin

Mit DNA

Standardisierte Probenahme durch Ihr Team, ein zentraler Analyselauf

Skaleneffekt, deutlich weniger Personentage im Feld

Anwendungsfälle

Für welche Projekte DNA-Analytik relevant ist

DNA Barcoding

Fledermausnachweis aus Kotproben

Artbestimmung aus Kotspuren, ohne Netzfang, ohne Spezialist vor Ort. Für Gebäude, Dachstühle, Keller, Brücken, Windkraftstandorte und Infrastrukturprojekte.

§ 44 BNatSchGsaPGenehmigungsanträge
eDNA

Amphibiennachweis aus Gewässerproben

Kammmolch, Laubfrosch, Gelbbauchunke und weitere Zielarten aus Wasserproben nachweisen, unabhängig von Wetter, Saison und Begehungsfenstern.

FFH-ArtensaPCEF-Maßnahmen
eDNA

Fische und Gewässerbiodiversität

Fischartenspektren in Fließgewässern, Seen oder Rückhaltebecken erfassen. Als qualitätsgesicherte Ergänzung zu Elektrobefischung und Makrozoobenthos-Erhebung oder als eigenständiger Nachweis im Rahmen von Renaturierungskontrollen und WRRL-Bewertungen.

WRRLRenaturierungEingriffsbewertung
DNA Barcoding

Scoping und Vorprüfung vor Kartierung

Bevor eine aufwändige Vollkartierung beauftragt wird, klärt ein gezieltes DNA-Screening, ob ein Artvorkommen wahrscheinlich ist. Ein Vorscreening aus Wasser-, Boden- oder Kotproben liefert in kurzer Zeit eine belastbare Grundlage für die Entscheidung, welche Methoden im weiteren Verfahren nötig sind.

saPUVPScopingVerfahrenseffizienz
DNA Barcoding

Fledermausquartiere in Baumhöhlen

Kotspuren aus Baumhöhlen ermöglichen eine artgenaue Bestimmung ohne Begehung, Kletterarbeit oder Netzfang. Relevant bei Windkraftplanung, Waldumbaumaßnahmen und Eingriffen in Altholzbestände.

§ 44 BNatSchGsaPWindkraftForstplanung
eDNA

Invasive Arten und Frühwarnung

Nachweis invasiver Krebse, Muscheln, Fische oder anderer Zielorganismen, bevor sie über klassische Sichtbeobachtungen erkennbar sind. Relevant in Gewässern und im Baustellenumfeld.

BNatSchGNeobiota-Monitoring

Nur mit DNA möglich

Für diese Fragestellungen gibt es keine klassische Alternative mit vergleichbarer Aussagekraft:

  • Kryptische Arten und morphologisch nicht trennbare Gruppen: Larven, Schwesterarten, Chironomiden
  • Nahrungsspektrum-Analyse aus Kotproben: welche Beutearten tatsächlich gefressen wurden
  • Nicht-invasiver Nachweis streng geschützter Arten ohne Fang oder Störung
  • Community-Screening vieler Artengruppen aus einem einzigen Probennahmetermin
  • Arten mit sehr geringer Abundanz oder lückiger Verteilung, die klassisch regelmäßig übersehen werden
DNA Metabarcoding

Artenschutz-Screening auf Konversionsflächen

Biodiversitätsscreening vor Umnutzung ehemaliger Industrie-, Militär- oder Gewerbeflächen. Nachweis von Pionierarten, Bodenbiodiversität und invasiven Arten auf gestörten Standorten, bevor die Planung in die Details geht.

BauleitplanungFlächenrecyclingBNatSchG
DNA Metabarcoding

Ausgleichs- und Renaturierungsflächen

Vorher-Nachher-Vergleich auf Ausgleichsflächen, Blühstreifen und renaturierten Standorten. Die Methode zeigt, ob Maßnahmen messbare biologische Wirkung entfalten.

EingriffsregelungErfolgskontrolleBauGB
DNA Metabarcoding

Nahrungsspektrum aus Kotproben

Rückschlüsse auf Habitatnutzung und Beutespektren aus Kotproben. Relevant für Managementpläne und Habitatbewertungen, etwa bei Fischotter, Biber oder Wolf.

ManagementpläneHabitatbewertungenFFH
DNA Metabarcoding

Waldmonitoring und Bodenbiodiversität

Analyse von Pilz- und Bodenmikrobiomen nach Waldumbaumaßnahmen oder Totholzanreicherung. Für Büros mit forstlichen Managementmandaten oder Maßnahmenbegleitung in strukturreichen Wäldern.

ForstgutachtenHabitatbewertungNatura 2000
DNA Metabarcoding

Landwirtschaft und regenerative Projekte

Vergleich der Bodenbiodiversität vor und nach Umstellung auf regenerative Bewirtschaftung. Für Büros, die landwirtschaftliche Maßnahmen begleiten und biologische Wirkung belastbar nachweisen müssen.

AgrarökologieExtensivierungWirkungskontrolle
DNA Metabarcoding

Biodiversitätsmonitoring für Unternehmen und Kommunen

Biodiversitätsbaselining und Monitoring auf Firmengeländen, Solarparks, Logistikzentren und kommunalen Grünflächen. Für Büros, die Auftraggeber mit Nachhaltigkeitsberichtspflichten begleiten.

CSRDEU-TaxonomieBiodiversitätsreporting

Für saP, FFH und UVP gilt: Maßgeblich ist nicht welche Methode vorgeschrieben ist, sondern ob die Erfassung dem Stand der Technik entspricht. Wenn eine validierte Methode das Falsch-Negativ-Risiko messbar reduziert und ihr Einsatz unterlassen wurde, kann das im Konfliktfall gegen das Büro ausgelegt werden.

In England ist eDNA für den Kammmolch behördlich anerkanntes Standardverfahren und trägt seit 2020 ein nationales Genehmigungssystem. Die 5-Jahres-Evaluation 2026 war positiv. Die Methode ist behördentauglich, wo man sie zugelassen hat.

§ 44 BNatSchGFFH-RichtliniesaPUVP / UVSWRRLWindBGEingriffsregelung BauGBCSRD / ESRS E4
Methodenwahl

Welche Methode für welchen Fall?

DNA Metabarcoding

Eine Probe, viele Arten

Geeignet für

  • Mischproben aus Insektenfallen
  • Boden- und Sedimentproben
  • Pollen-, Blüten- und Nahrungsproben
  • Artengemeinschaften vergleichen
  • Standardisiertes Langzeitmonitoring
  • Große Probenmengen, viele Taxa
DNA Barcoding

Eine Probe, eine Art

Geeignet für

  • Einzelnes Tier, Gewebe, Fragment
  • Kot, Haare, Federn, Speichel
  • Larven, Eier, Entwicklungsstadien
  • Unklare morphologische Bestimmung
  • Absicherung eines Zielartnachweises
  • Schadensfallklärung, Herkunftsindizien
eDNA

Spuren ohne Sichtkontakt

Geeignet für

  • Wasserproben aus Gewässern
  • Zielartnachweis Amphibien, Fische
  • Invasive Arten frühzeitig erkennen
  • Schwer zugängliche Habitate
  • Ergänzung zu klassischer Kartierung
  • Monitoring ohne Eingriff in Bestand
Zusammenarbeit

So funktioniert die Analyse

Analyse und Dokumentation sind in der Regel 5 bis 15 Werktage nach Probeneingang fertiggestellt. Für zeitkritische Projekte sind individuelle Zeiträume umsetzbar.

01

Sie sammeln die Probe

Kot-, Wasser- oder Bodenprobe nach unserem Protokoll. Kein Speziallabor, kein Spezialist vor Ort nötig.

02

Sie senden ein

Probenversand per Post. Wir bestätigen Eingang und stimmen Fragestellung und Marker mit Ihnen ab.

03

AIM.science analysiert

DNA-Extraktion, Amplifikation, Sequenzierung und bioinformatische Auswertung mit validierten Referenzdatenbanken.

04

Sie erhalten die Ergebnisse

Gutachtenfähige Dokumentation: Artnachweise, Methodik, Taxonomie, Nachweisgrenzen, Rohdaten.

Was Sie erhalten

Artnachweise und Artenlisten

Taxonomisch geprüfte Ergebnisse mit Datenbankzuordnung (BOLD, NCBI GenBank)

Methodikbeschreibung

Marker, Protokoll, Sequenzierparameter, Qualitätskontrolle, direkt für Berichte nutzbar

Nachweisgrenzen und Qualitätshinweise

Transparente Einordnung der Ergebnisse und Datenbankabdeckung

Rohdaten auf Anfrage

Sequenzdaten für wissenschaftliche Nachnutzung oder interne Qualitätsprüfung

Ehrliche Einordnung

Was DNA-Analytik nicht leistet

Transparenz über die Grenzen der Methode ist keine Schwäche, sondern Voraussetzung für belastbare Gutachten. Wir nennen diese Grenzen aktiv, damit keine falschen Erwartungen entstehen.

Keine Abundanz ohne ergänzende Daten

DNA-Nachweise belegen Präsenz, keine Individuenzahlen oder Bestandsdichten.

Kein Reproduktionsstatus

DNA-Präsenz belegt Vorkommen, nicht Fortpflanzung oder Quartierstatus. Habitat- und Statusbewertung bleibt Aufgabe des Gutachters.

Keine exakte Verortung

In Fließgewässern kann DNA durch Drift und Verdünnung nicht präzise verortet werden.

Negativbefunde sind bedingt

Ein negativer Befund belegt keine Abwesenheit. Er hängt von Saison, Probenahmedesign, Primer-Abdeckung und Nachweisgrenze ab.

Rollenteilung

AIM.science liefert die molekulare Nachweisebene. Gutachten, Habitateinschätzung, Maßnahmenplanung und gutachterliche Verantwortung bleiben bei Ihrem Büro. DNA macht Ihr Gutachten belastbarer, es ersetzt es nicht.

Jetzt starten

Bereit für den nächsten Schritt?
Wir zeigen Ihnen, was für Ihre Projekte sinnvoll ist.

Per E-Mail anfragen
Häufige Fragen

Was Büros vor dem ersten Auftrag wissen wollen

Warum sollen unsere Auftraggeber für DNA-Analysen extra zahlen, wenn klassische Methoden das schon leisten?

+

eDNA ist in Deutschland noch nicht vorgeschrieben. Warum sollten wir es trotzdem einsetzen?

+

Ersetzt DNA-Analytik unsere klassische Kartierung?

+

Wie lange dauert eine Analyse?

+

Erhalten wir Methodentexte für unsere Berichte?

+

Wie gut ist die Datenbankabdeckung für unsere Zielarten?

+

Wie nehmen wir die Probe richtig ab?

+

Wie werden Falsch-Negative und Falsch-Positive behandelt?

+

Ist das Ergebnis für Behörden verständlich aufbereitet?

+
> 0
Kunden aus Forschung, Behörden und Wirtschaft
> 0
begleitete Projekte in 24 Ländern
+0
Monitoringprogramme seit 2016
Aus der Praxis

Wie Gutachterbüros DNA-Analytik einsetzen

Drei Fledermausarten nachgewiesen

DNA Barcoding · Gebäude & Windkraft

Ein Naturschutzbüro musste im Rahmen einer Windkraftplanung klären, ob ein Gebäude von Fledermäusen genutzt wird. Sichtbeobachtungen lieferten Hinweise, aber keine eindeutige Artzuordnung. Aus dem Dachstuhl wurden Kotproben entnommen und an AIM.science übergeben. Innerhalb von 10 Werktagen lagen artgenaue DNA-Nachweise für drei Fledermausarten vor, inklusive vollständiger Methodikdokumentation für den Genehmigungsantrag.

Projekttyp

Windkraft-UVP

Probentyp

Fledermaus-Kotproben

Methode

COI · DNA Barcoding

Ergebnis

3 Fledermausarten nachgewiesen

Kammmolch-Nachweis per Wasserprobe

eDNA · Artenschutzvorprüfung

Für eine artenschutzrechtliche Vorprüfung an einem Baugebiet am Stadtrand sollten potenzielle Kammmolch-Vorkommen in zwei Kleingewässern geklärt werden. Statt nächtlicher Begehungen in engem Zeitfenster wurden Wasserproben entnommen und per eDNA analysiert. Das Ergebnis lag innerhalb einer Woche vor und lieferte die belastbare Grundlage für die weitere Planung.

Projekttyp

Artenschutzrechtliche Vorprüfung

Probentyp

Gewässer-eDNA

Methode

eDNA · Zielartnachweis

Ergebnis

Kammmolch-Nachweis gesichert

Fischartenspektrum ohne Elektrobefischung

eDNA · Gewässerrenaturierung

Für ein Renaturierungsprojekt an einem Fließgewässer sollte der Maßnahmenerfolg biologisch belegt werden. Wasserproben vor und nach der Renaturierung wurden per eDNA analysiert. Die Ergebnisse zeigten eine nachweisbare Veränderung im Fischartenspektrum und die Einwanderung einer zuvor nicht nachgewiesenen Zielart.

Projekttyp

Gewässerrenaturierung WRRL

Probentyp

Gewässer-eDNA

Methode

12S · eDNA Metabarcoding

Ergebnis

Fischartenspektrum vor/nach Maßnahme

Artenschutz-Screening vor Umnutzung

DNA Metabarcoding · Industriebrache

Im Vorfeld der Umnutzung einer ehemaligen Industriefläche sollte der ökologische Zustand des Standorts bewertet werden. Bodenproben und Gewässerproben aus einem Regenrückhaltebecken wurden per Metabarcoding analysiert. Das Screening lieferte frühzeitig genug Hinweise auf geschützte Amphibienarten und zeigte eine unerwartete Pilzdiversität im Boden, um die Planung noch anzupassen.

Projekttyp

Konversionsfläche / Bauleitplanung

Probentyp

Boden + Gewässer-eDNA

Methode

ITS · eDNA Metabarcoding

Ergebnis

Frühzeitiges Artenschutz-Screening

Bodenleben als Wirkungsnachweis

DNA Metabarcoding · Landwirtschaft

Ein Planungsbüro begleitete die Umstellung landwirtschaftlicher Flächen. Bodenproben zu Beginn und nach zwei Saisons wurden per DNA Metabarcoding analysiert. Kennzahlen zu Pilz-Bakterien-Verhältnis, Bodenfauna und funktionellen Gruppen lieferten den belastbaren Wirkungsnachweis gegenüber dem Auftraggeber.

Projekttyp

Agrarökologie / Extensivierung

Probentyp

Bodenproben

Methode

ITS · 16S · DNA Metabarcoding

Ergebnis

Bodenbiodiversität vor/nach Umstellung

Bestäuber nicht-invasiv erfasst

DNA Metabarcoding · Blühstreifen

Für die Erfolgskontrolle neu angelegter Blühstreifen auf einer Ausgleichsfläche wurden Blüten- und Pollenproben per DNA Metabarcoding ausgewertet. Statt aufwändiger Transektbegehungen lieferten die Proben einen Überblick über nachweisbare Blütenbesucher, darunter mehrere Wildbienenarten, die auf klassischem Weg kaum zu erfassen gewesen wären.

Projekttyp

Ausgleichsfläche / Blühstreifen

Probentyp

Blüten- und Pollenproben

Methode

ITS · DNA Metabarcoding

Ergebnis

Bestäuber-Spektrum nicht-invasiv erfasst

Ihr nächstes Gutachten mit DNA-Nachweis.

Wir zeigen Ihnen, welche Probentypen für Ihre Projekttypen geeignet sind, wie die Zusammenarbeit abläuft und was die Ergebnisse für Ihre Dokumentation leisten können. Kein Verkaufsgespräch, sondern eine fachliche Einschätzung für Ihre konkreten Bedürfnisse und Ziele. Neben projektbezogenen Kooperationen sind längerfristige Partnerschaften und die dauerhafte Integration von DNA-Analysen in Ihr Leistungsportfolio möglich.

Per E-Mail anfragen